Aktuelles

KZ-Außenlager Mülsen St. Micheln (KZ Flossenbürg)

KZ-Außenlager Mülsen St. Micheln (KZ Flossenbürg)

August 28, 2026    
10:00 a.m. - 5:00 p.m.
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Wir besuchen den Ausgangspunkt des Todesmarsches, das KZ-Außenlager Mülsen St. Micheln, und folgen einigen Etappen in den Gemeinden Hartenstein, Schlema, Schneeberg, Zschorlau und Eibenstock, wo die Häftlinge einen Zug zum KZ-Außenlager Leitmeritz bestiegen. Dabei begleiten uns die Projektkoordinatorinnen von DenkMal der KGE Erzgebirge e. V., Aue-Bad Schlema & Alter Gasometer e. V., Zwickau. Sie haben in den letzten Jahren mit Jugendlichen u. a. Gedenktafeln entlang der Strecke gestaltet.
Erinnerungsort des KZ-Außenlager Penig (KZ Buchenwald)

Erinnerungsort des KZ-Außenlager Penig (KZ Buchenwald)

September 11, 2026    
10:00 a.m. - 3:00 p.m.
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Unsere Reise führt uns zum ehemaligen Frauen-Außenlager Penig und fragt, was dieser Ort heute für unsere Erinnerungs- und Bildungsarbeit bedeuten kann. Die Bürgerinitiative Gesicht zeigen – Netzwerk für demokratisches Handeln lädt ein, diesen Ort kennenzulernen und Impulse für die Arbeit mit Jugendlichen mitzunehmen. Der Verein engagiert sich seit 2015 für die Aufarbeitung dieses Lagers. Wir erhalten einen tiefen Einblick in die Geschichte des Frauen-Außenlagers Penig, die Lebenswege seiner Insassinnen und das Ende dieses Ortes nationalsozialistischer Gewalt.
Lernort „Unantastbar Mensch“, Chemnitz

Lernort „Unantastbar Mensch“, Chemnitz

September 26, 2026    
10:00 a.m. - 5:00 p.m.
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Am 25. September 1940 wurde Adele Prager in der Tötungsanstalt Pirna‑Sonnenstein ermordet. Am selben Tag verließ der letzte Transport mit Jugendlichen mit geistiger Behinderung die ehemalige „Landeserziehungsanstalt für Blinde und Schwachsinnige“ in Chemnitz‑Altendorf – auch sie wurden getötet. Ihre Geschichten stehen für ein Kapitel der NS‑Verfolgung, das lange im Schatten stand: die systematische Ermordung von Menschen mit Behinderungen im Rahmen der sogenannten „Euthanasie“-Verbrechen. Seit 2021 macht der Lernort Unantastbar Mensch diese Geschichte sichtbar. Er sensibilisiert für die NS‑Vergangenheit des heutigen Rehabilitationszentrums für Blinde und Sehbehinderte und entwickelt inklusive Bildungsprogramme rund um das Denkmal zum Gedenken an die Opfer.
Verschwundene Geschichten in Annaberg-Buchholz und Terezín

Verschwundene Geschichten in Annaberg-Buchholz und Terezín

Oktober 16, 2026    
7:00 a.m. - 6:00 p.m.
Ein Projekt junger Menschen aus der Region Annaberg‑Buchholz bringt "Verschwundene Geschichten" ans Licht: Sie erkunden die Lebenswege des Kaufmanns Max Schmoll, des Zahnarztes Hanns Kaplan und der Anwältin Ruth Karger, die nach Theresienstadt deportiert wurden. Vor Ort begegnen sie den Spuren dieser Menschen – und gedenken Ruth Karger und ihrer Mutter Elise, die in Theresienstadt starben.
Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis, Chemnitz

Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis, Chemnitz

November 6, 2026    
10:00 a.m. - 5:00 p.m.
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Das ehemalige Kaßberg-Gefängnis war ein zentraler Ort politischer Haft – in der Zeit des Nationalsozialismus für Angehörige verschiedener Verfolgtengruppen, Kommunisten, Sozialdemokraten, Juden und Widerstandskämpfer, und später in der DDR als Abwicklungsort des Häftlingsfreikaufs. Der Verein Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V. setzte sich seit 2010 für den Erhalt des Gebäudekomplexes ein und erkämpfte die Errichtung einer Gedenkstätte mit einer Bildungsabteilung.

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