Jugendliche aus dem Erzgebirge auf Spurensuche in Terezín
Der Kaufmann Max Schmoll, der Zahnarzt Hanns Kaplan sowie die Anwältin Ruth Karger und ihre Mutter Elise wurden nach Theresienstadt deportiert. Sie alle gehörten zuvor zur jüdischen Gemeinde in Annaberg. Max Schmoll und Hanns Kaplan waren mit Nichtjüdinnen verheiratet und dadurch zunächst vor Deportationen geschützt, sodass sie erst im Februar 1945 mit dem letzten Transport aus Chemnitz verschleppt wurden. Ruth Karger und ihre Mutter hingegen mussten ihre Heimat schon früh verlassen, zogen nach Berlin und wurden von dort mit einem Alterstransport nach Theresienstadt deportiert.
Warum diese Reise?
Jugendliche reisen nach Theresienstadt, um die Schicksale der deportierten Annaberger Max Schmoll, Hanns Kaplan und Ruth Karger zu verstehen, den historischen Ort zu erleben und ihr Gedenken lebendig zu halten.
Was ist geplant?
Beschreibung der Reise folgt
Zielgruppe: Jugendliche aus der Region Annaberg-Buchholz