Verlorene Geschichte(n) – das KZ-Außenlager Venusberg
Das Jugendprojekt widmete sich der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit der Spinnerei Venusberg bei Drebach. Nach intensiver Recherche- und Erinnerungsarbeit haben die Jugendlichen eine Gedenk- und Informationstafel für die rund 1.000 jüdischen Frauen und Mädchen gestaltet, die 1945 im KZ-Außenlager Venusberg Zwangsarbeit leisten mussten. Anlässlich des Jahrestages der Auflösung des Lagers im April 1945 wurde die Tafel feierlich eingeweiht.
Historischer Hintergrund
Ab 1943 nutzte die Rüstungsindustrie Teile der Spinnerei Venusberg und setzte dort Zwangsarbeiter*innen und Kriegsgefangene ein. Ende 1944 richtete das KZ Flossenbürg ein Außenlager für etwa 1.000 jüdische Frauen und Mädchen aus Ravensbrück und Bergen-Belsen ein. Am 13./14. April 1945 wurde das Lager evakuiert; die Frauen wurden in Viehwaggons in das KZ Mauthausen deportiert.
Themenschwerpunkte
• Zwangsarbeit
• KZ-Außenlager
Projektaktivitäten
• Workshops, Führungen, Gedenkveranstaltungen
• Bildungsfahrt zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Ergebnis
Gestaltung und Einweihung einer Gedenktafel
Organisator*innen
Flexjuma KJR Erzgebirge • Kinder-, Jugend- und Familienarbeit der Gemeindeverwaltung Drebach • Regionalteam Zschopau
Partner*innen
Kreisjugendring Erzgebirge e. V. • Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg • Regionalforscher • Brücke|Most-Stiftung









