Spurensuche in Theresienstadt mit Jugendlichen aus Hoyerswerda (2021/2022)

Geschichte(n) der Diktatur – Lokale Spurensuche in Hoyerswerda und Terezín

Was hat ein Ort wie Terezín in Tschechien mit Hoyerswerda zu tun? Jugendliche begaben sich auf Spurensuche jüdischer Brüder, die aus Hoyerswerda stammten. Die Jugendlichen arbeiteten mit Dokumenten aus verschiedenen Archiven, um mehr über das Schicksal der Brüder und ihrer Familien zu erfahren. Dabei wurden sie von ASF-Freiwilligen der Gedenkstätte Theresienstadt unterstützt, die historische Hintergründe vermittelten und jene Orte in Terezín zeigten, die mit dem Leben und Sterben der Jüdinnen und Juden verbunden waren – darunter auch die der Brüder aus Hoyerswerda.

Historischer Hintergrund

Theresienstadt steht für Täuschung, Leid und Vernichtung im Nationalsozialismus und ist bis heute ein verstörender Ort. Zwischen 1941 und 1945 wurden mehr als 140.000 Jüdinnen und Juden, darunter 15.000 Kinder, in das Ghetto und Durchgangslager deportiert – auch Menschen aus dem Erzgebirge.

Themenschwerpunkte

• Nationalsozialismus und Holocaust
• Deportation jüdischer Menschen 

Projektaktivitäten

• Bildungsfahrt zur Gedenkstätte Theresienstadt/Terezín
• Workshops zu Biografien, Quellenarbeit 
• Begegnung mit einem Zeitzeugen

Ergebnisse

• Informationstafel

Organisator*innen

RAA Hoyerswerda /Ostsachsen e. V. 

Partner*innen

VVN-BdA Stadtverband Hoyerswerda, Foucault-Gymnasium, Stadtbibliothek „Brigitte Reimann“,  Freiwilligenbüro der Gedenkstätte Theresienstadt, Brücke|Most-Stiftung

Weitere Projekte